Textile 
Architektur

Mit textiler Architektur gestalten und leben

Gemeinsam mit dem Studio STOFFDACH, textile Architektur denken, planen und realisieren!

Die textile Architektur ist ein kleiner großer Star im großen Raum der Möglichkeiten der Gestaltung. Altes und Neues, Vergangenes und Zukünftiges, Traditionelles und Visionäres – die textile Architektur und ihre Historie verbinden und erweitern den Blickwinkel auf die konventionelle Architektur.

Textile Architektur oder textiles Bauen beschreibt das Anfertigen von Architektur unter Zuhilfenahme von Membranen und Seilen. Die textile Baukunst ist ursprünglich vor allem im Bereich von temporärer Architektur angewendet worden. Beispielhaft dafür stehen Konstruktionen wie Festzelte oder aber auch Zirkuszelte. Doch spätestens seit dem der Vater des Membranbaus, Frei Otto, nach dem Zweiten Weltkrieg, die textile Architektur begann neu zu denken, hielt diese Baukunst mehr und mehr Einzug, auch als dauerhaft umgesetzter Bau.

Mittlerweile ist sie nicht mehr wegzudenken, die textile Architektur, Sportspielstätten wie die Allianz-Arena, die HDI-Arena oder aber das frei geschwungene Flächentragwerk, welches das Centre Pompidou in Metz überspannt, haben sich als Teil einer freieren und luftigen Form des Bauens etabliert.

"Der Mensch formt seine Häuser, dann formen die Häuser den Menschen."

Frei Otto

Der Pavillon – ein begehbares Raumerlebnis. Das Studio STOFFDACH hatte die fantastische Möglichkeit, unter der Federführung des experimentellen Architekturbüros raumlabor Berlin die Entwicklung, Planung und Realisierung der textilen Membran zu übernehmen. Der Pavillon, der den Sommer am Haus der Kulturen der Welt in Berlin situiert ist, wurde durch das Studio STOFFDACH mit einem pneumatischen Dach (Luftkissen) ausgestattet.

Das Sommertheater im Kurbad Binz hat sich ein textiles Dach für den Bühnenbereich und die Audience gewünscht. STOFFDACH hat auf einen Klassiker der Membranbaukunst zurückgegriffen und ein 240 qm großer 4-Punkt-Segel entworfen – den Hypar. Ausgehende von einer quadratischen Grundfläche, bei der die sich gegenüberliegenden Punkte jeweils die gleiche Höhe haben, entsteht die klassische Hoch-Tiefpunkt-Struktur.

Die Gemeinde Rednitzhembach hat sich für den Innenhof Ihres Gemeindezentrums eine 205 qm große textile Architektur maßschneidern lassen. Die Herausforderung bei diesem Projekt war es, den durch die bestehende Architektur vorgegebenen Raum gestalterisch und funktional optimal zu nutzen und unter Bezugnahme aller bereits in den Boden eingesetzten Leitungen, Wasserrohre und Anschlüsse die Stützen und Fundamente optimal zu setzen. 

Das Clanx Festival aus der Schweiz war lange auf der Suche nach einer für Sie sowohl funktional geeigneten als auch ästhetisch entsprechenden textilen Architektur für Ihr jährliches Event. So beauftragten sie das Studio STOFFDACH mit ihrem Wunsch. Herausgekommen ist ein textiles Arrangement, welches sich nach vorne den Menschen öffnet, zu zwei Seiten hin geschlossen ist und von zwei Mittelstützen getragen wird. Es erinnert an die ersten Nomadenzelte und besticht durch seine Farbe – eine gewisse Skurrilität im Umfeld der Berge und Wiesen ist hier nicht zu leugnen.

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Textile Architektur planen und realisieren, made by Studio STOFFDACH.

Textile Architektur mit dem Studio STOFFDACH planen und realisieren

Unsere Leistungen

Das Team, um das Studio STOFFDACH herum, besteht aus Künstler*innen, Designer*innen, Statiker*innen, Architekt*innen und zu guter Letzt unserem Konfektionärs Team. Unser Leistungspaket ist daher ungewöhnlich umfangreich. Wir entwickeln, planen und realisieren für Sie textile Architektur im kleinen und im großen Stil. Seit der Gründung unseres Unternehmens ist das Know-how, die Qualität und der Ehrgeiz stetig gewachsen. Designer*innen und Statiker*innen stehen im ständigen Austausch, um Ihrer Idee den größten möglichen gestalterischen Freiraum zukommen zu lassen.

Das Gestalten mit textilen Geweben, den daraus resultierenden organischen Formen und den daraus entstehenden mitunter ungewöhnlichen Kreationen, in Verbindung mit der statischen, gradlinigen, erwartbaren bzw. gewohnten Architektur gibt unserer Sehgewohnheit neue Anreize, es füllt, emotionalisiert und inspiriert unser Leben auf eine neue Art und Weise.

Textile Architektur ist unglaublich lebendig

"Wir müssen die Häuser im Takt der Lieder des Volkes gestalten, das Muster eines Dorfes entwerfen, als wäre es das Produkt eines dortigen Webstuhls – achtsam gegenüber den Bäumen und dem Getreide, die dort gedeihen sollen, respektvoll vor den Umrissen am Himmel und in Demut vor den Jahreszeiten. Weder erfundene Tradition noch gefälschte Moderne darf es sein, sondern eine Architektur, die der sichtbare und dauerhafte Ausdruck einer Gemeinschaft ist. Das bedeutet jedoch nicht weniger als eine völlig neue Architektur."

Hassan Fathy, Architecture for the Poor:
An Experiment in Rural Egypt (1969)

Textile Architektur im Alltag entdecken

Textile Architektur ist mittlerweile ein nicht mehr wegzudenkendes Element in der Architektur. In der Regel ist sie integraler Bestandteil eben dieser und wird als Architektur selbst wahrgenommen. Ob es die textile Überdachung eines Spielgerätes ist, das Sonnensegel im Garten des Nachbarn oder aber die Außenfassanden eines Hauses – nicht in jedem Fall nimmt das Auge der Betrachter*innen wahr, dass es sich um textile Gewebe handelt. Dennoch spüren wir einen gestalterischen Mehrwert, ich möchte sagen, ein Ereignis, welches wir sehen, aber eventuell nicht gleich verstehen. Ein wunderbares Beispiel für diesen Effekt ist die Allianz-Arena, die aus 2784 Luftkissen besteht, welche aus einem 0,2 mm dünnen ETFE-Folienmaterial bestehen und von einem Tragwerk aus Stahl gehalten bzw. gefasst werden.

Ist es nicht so, dass wir erst einmal staunend davorstehen, innehalten und uns fragen: Was ist das, wie ist es gebaut, welches Material ist hier zum Einsatz gekommen...?

Bauweisen in der textilen Architektur

Der textilen Architektur liegt das wesentliche Merkmal zugrunde, dass sie im Vergleich zu der konventionellen Baukunst mit Zugkräften und Spannungen arbeitet anstelle von Kompression. In der textilen Architektur wird unterschieden zwischen drei Bauarten.

Tragwerk-gestützte Membranstrukturen
(Gewebe- und Zelttragwerke)

Diese Bauwerke basieren auf Zugkräften. Sie bestehen aus vorgespannten Membranen, bei denen Zugkräfte in alle Richtungen auftreten, selbst im unbelasteten Zustand. Ein bekanntes Beispiel ist das Centre Pompidou in Metz, dessen äußere Hülle aus ETFE-Membran hat. Diese Art von Konstruktionen wird unter anderem in Stadien und anderen großen Veranstaltungsorten eingesetzt.

Seilnetz /
Spannkonstruktionen

 

Obwohl hier Stahlseile zum Einsatz kommen, verhalten sie sich statisch wie Gewebe. Seilnetzkonstruktionen sind oft in großen Überdachungen und Dächern zu finden. Beispielhaft dafür ist das Dach des Olympiastadions in München, entworfen und realisiert von Frei Otto und seinem Team. Die Seile sind gespannt, um die Lasten zu tragen, und bieten Flexibilität und erzeugen eine spannende Ästhetik im Raum.

Luftgestützte Strukturen /
pneumatische Tragwerke

 

Bei diesen Konstruktionen spielt der Luftdruck eine entscheidende Rolle. Textilgewebe wird vor allem durch eine Druckdifferenz zwischen der Außenluft und der Innenluft gestützt. Ein Beispiel ist die Allians Arena in München.

Die textile Architektur zeichnet sich durch ihre Leichtigkeit und innovative Gestaltung aus. In der modernen Architektur seit 1945 findet Sie immer mehr Anklang im öffentlichen Raum. Nicht zuletzt durch die sich stetig weiter entwickelten Eigenschaften der Werkstoffe, die für jene spezielle Baukunst benötigt werden.

Textile Architektur gemeinsam planen und entwickeln.

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Material- und Werkstoffeigenschaften in der textilen Architektur

Mit PVC beschichtetes Polyestergewebe

Dieses Material ist vielseitig einsetzbar und wird aufgrund seiner Festigkeit, Widerstandsfähigkeit und Lichtdurchlässigkeit oft im Messebau und für temporäre Installationen verwendet. Es kann auch für Fassadenverkleidungen und Dachstrukturen verwendet werden. Darüber hinaus ist es kostengünstig, was es zu einer attraktiven Option für verschiedene Bauvorhaben macht.

ETFE-Folien (Ethylen-Tetrafluorethylen)

ETFE-Folien werden oft für Überdachungen und Gebäudehüllen eingesetzt. Sie dienen als transparente oder teilweise transparente Abdeckungen, die Licht durchlassen können. Je nach Art der ETFE-Folie kann die Lichtdurchlässigkeit variieren. Diese Folien sind eine leichte Alternative zu Glas und werden häufig in Gewächshäusern und moderner Architektur verwendet.

Glasfasergewebe mit PTFE-Beschichtung

Dieses Material eignet sich für dauerhafte Bauten, da es aufgrund seiner PTFE-Beschichtung nicht gerafft oder gefaltet werden kann. Es ist besonders widerstandsfähig gegenüber den Elementen und bietet eine hohe Lebensdauer. Diese Art von Gewebe wird oft in Architekturprojekten mit langfristigem Charakter verwendet.

Glasfasergewebe mit Silikonbeschichtung

Im Gegensatz zur PTFE-Beschichtung ist Glasfasergewebe mit Silikonbeschichtung flexibler und formbarer. Die Silikonbeschichtung bietet einen gewissen UV-Schutz und kann dazu beitragen, das Gewebe vor Schäden durch UV-Strahlung zu schützen. Es wird sowohl für temporäre Installationen als auch für Leichtbauten mit faltbaren Dächern eingesetzt, da es die erforderliche Flexibilität bietet.

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Textile Architektur planen und realisieren mit dem Studio STOFFDACH.
Sonnensegel kaufen

Textile Dächer und textile Fassaden

„Ein sanftes Dach wie eine Wolkenlandschaft“, schreibt Otto unter eine Zeichnung von 1980 und tatsächlich mutet die textile eben jener Idee an. Luftig, modern und leicht, so wirkt sie, die textile Architektur, und ist somit ein echter Augenschmaus. Die textile Architektur bietet eine Vielzahl von Vorteilen, sowohl in ästhetischer Hinsicht als auch in Bezug auf Funktionalität. Einige der wichtigsten Gründe für den Einsatz von Hightech-Stoffen in der Architektur seien hier aufgezählt:

Gestalterische Vorteile

Leichtigkeit und Transparenz

Textile Materialien sind leicht und können sehr dünn sein, was es ermöglicht, organische, leichte und transparente Strukturen zu schaffen. ETFE-Folien, zum Beispiel, lassen viel natürliches Licht durch, was sie ideal für den Einsatz in Gebäuden wie Gewächshäusern und Sportstätten macht.

Dynamisches Verhalten

Textile Materialien erlauben die Schaffung dynamischer und skulpturaler Formen. Dies macht sie besonders geeignet für temporäre Bauten und Installationen, bei denen kreative und ungewöhnliche architektonische Gestaltungen gefragt sind.

Kosteneffizienz

Materialien wie PVC-beschichtetes Polyestergewebe sind kostengünstig und daher ideal für temporäre Installationen, bei denen das Budget eine wichtige Rolle spielt.

Projektionsfläche für Lichtinstallationen

Textile Oberflächen bieten eine faszinierende Leinwand für Lichtprojektionen und können so zur Schaffung beeindruckender visueller Effekte beitragen.

Akustische Eigenschaften
 

Die Textilien können auch die Akustik eines Raumes beeinflussen, was in Bereichen wie Konzertsälen und Veranstaltungshallen von Vorteil ist.

Funktionale Vorteile

Widerstandsfähigkeit

Textile Membranen sind widerstandsfähig und können die auf sie wirkenden Kräfte gleichmäßig auf alle Seiten verteilen. Dies macht sie stabil und strapazierfähig.

Witterungsbeständigkeit

Hightech-Stoffe sind witterungsbeständig und können auch starken Windlasten standhalten, wenn sie richtig verspannt sind.

Leichter Austausch

Im Vergleich zu festen Baumaterialien sind textile Materialien leichter auszutauschen, was Reparaturen und Wartung erleichtert.

Geringes Gewicht

Das geringe Gewicht der Textilien ist besonders vorteilhaft, wenn große Flächen überspannt werden müssen. Es kann auch die Wahl des tragenden Baustoffs beeinflussen und insgesamt die Belastung der Struktur reduzieren.

Insgesamt bieten Hightech-Stoffe in der Architektur die Möglichkeit, innovative, ästhetisch ansprechende und funktionale Gebäude und Strukturen zu schaffen, die den Bedürfnissen und Anforderungen des jeweiligen Projekts gerecht werden.

Textile Architektur im Aufwind! Ökologische Vorteile der textilen Architektur

In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit in der Architektur immer wichtiger wird, bieten textilbasierte Lösungen eine umweltfreundliche Alternative für die Gestaltung von Gebäuden und anderen Bauwerken. Dieser Trend wird voraussichtlich in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen, da sich Architekten und Bauherren verstärkt für ökologisch verträgliche Materialien und Konstruktionen entscheiden, um die Umweltauswirkungen von Bauprojekten zu minimieren.

Tatsächlich verfolgt die Verwendung von Hightech-Stoffen in der Architektur mehrere ökologische Vorteile, die den aktuellen Nachhaltigkeitstrends entsprechen:

Recycelbarkeit

Einige textile Materialien, insbesondere ETFE-Folien und PVC-beschichtetes Polyestergewebe, können teilweise oder vollständig recycelt werden. Dies trägt dazu bei, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und Abfall zu minimieren.

Effiziente Ressourcennutzung

Bei der Herstellung von Textilien werden oft weniger Ressourcen wie Energie und Wasser benötigt im Vergleich zu traditionellen Baumaterialien wie Glas oder Beton. Dies führt zu einer insgesamt geringeren Umweltbelastung.

Energieeffizienz

Dank der Transparenz einiger Textilien kann Tageslicht genutzt werden, was den Energieverbrauch in Gebäuden reduziert. In Verbindung mit modernen Beschichtungen können sie auch zur Kontrolle der Wärme- und Lichtdurchlässigkeit beitragen.

Geringes Gewicht und weniger Ressourcenverbrauch

Das geringe Gewicht von textilen Materialien hat einen direkten Einfluss auf die Wahl des tragenden Baustoffs und die benötigte Materialmenge. Leichtere Strukturen bedeuten weniger Baumaterial und eine geringe Umweltauswirkung, insbesondere bei großen Überdachungen oder Gebäudehüllen.

Robustheit und Witterungsbeständigkeit

Textile Materialien sind oft widerstandsfähig gegenüber den Elementen und können jahrelang ohne nennenswerte Schäden halten. Dies verringert den Bedarf an Reparaturen und Neubauten, was ebenfalls zur Nachhaltigkeit beiträgt.

Textile Architektur verbindet Funktion, Gestaltung, Komposition und Raumerleben zu einem Ereignis

Gekrümmte Flächen, gespanntes Gewebe, Farben und Linien im Raum, beschrieben durch filigrane Seilabspannungen, entfalten begehbare Bildräume. Licht und Schatten, Regen und Wind im Dialog mit der menschlichen Wahrnehmung erschaffen die besondere Atmosphäre, die textile Architektur zu verströmen vermag – eine Bühne, ein Theater, ein Bild!

Für uns ist das Erfinden und das Realisieren von textilen Kompositionen eben nicht nur eine Frage der Statik, sondern auch eine Frage des Rhythmus, der Form, des Klangs, des Eingehens auf das Bestehende und der dialogischen Interaktion zwischen den Dingen, die da sind. Rufen Sie uns oder schreiben Sie und. Wir beraten Sie gerne und unterstützen Sie im Finden von Ideen und Formen. Ist das geschafft, können wir gemeinsam Ihre Idee ihrer textilen Architektur planen, zeichnen, rechnen und schließlich realisieren und installieren.